Herzliche Einladung zum Samstagskaffe

der PG Neu-Ulm 

 

an alle Familien und Alleinstehenden, ob jung oder alt, die von Migration, Flucht, Vertreibung betroffen sind und sich noch fremd fühlen und an alle Mitglieder unserer PG.

 

-         Neue Freunde kennenlernen

-         Gemütliches Beieinandersein

-         Spiele für die Kinder

-         Tee, Kaffee und Kuchen

 

Wo?               Im Johanneshaus, Johannesplatz 4, 89231 Neu-Ulm

 

Wann?          Von 14.00 bis 16.00 Uhr

                   Zum Austausch und Kennenlernen  Mitbürger, Flüchtlinge und Asylanten 

 

 

Falls Sie einen Kuchen spenden möchten, melden Sie sich bitte bei Tel. 0731-97059-32

 

Seit Anfang Mai treffen sich sieben Frauen aus Syrien und dem Irak einmal wöchentlich im Johanneshaus, um das deutsche Alphabet und Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu lernen. Sie lernen ganz alltägliche Sachen, wie beispielsweise Begrüßung, Farben, Zahlen, Uhrzeit, was man macht, wenn man zum Arzt muss oder einen Termin in der Schule oder im Kindergarten hat, worauf man beim Einkaufen achtet, damit die Frauen sich so schnell wie möglich gut zurecht finden im Alltag und nicht immer auf Hilfe von anderen Leuten angewiesen sind. Es ist zwar noch ein langer und manchmal etwas mühsamer, aber auf jeden Fall auch ein sehr schöner Weg, und es macht wirklich Spaß und Freude, mit diesen Frauen zu lernen, weil sie alle hochmotiviert sind. Zwei von den Frauen haben ab September einen Platz in einen anderen Kurs bekommen, der fünf Mal der Woche stattfindet, dafür werden zwei oder drei andere Frauen anfangen. Jetzt machen wir aber erst mal in August Ferien.

Pia Eble   27. Juli 2016

 

Besuch des Nikolausbazars am 20. November 2015 

Am Freitag, d. 20. November wurden Kaplan Steber und jugendliche Minis zusammen mit einer Gruppe jungen Männern im Alter zwischen 15 und 18 Jahren aus Afghanistan und Syrien zum Nikolausbazar im Lessing Gymnasium eingeladen. Die Jungs sind ohne Begleitung nach Deutschland gekommen und wohnen in einer Wohngemeinschaft. 

Wir trafen uns mit 5 Schülern aus der „Nikolausbaz-AG“, die uns durch das Schulhaus führten. Wir haben uns auch über das Schulsystem in Deutschland, das sich vom afghanischen und syrischen unterscheidet, unterhalten. Nach der Führung konnten wir eine Show im Physiksaal besuchen, bei der uns Schüler durch verschiedene Experimente die Faszination für die Physik demonstrierten. 

Zum Schluss haben wir die gebastelten Sachen der Schüler bewundern und kulinarische Angebote des Nikolausbazars genießen können. Der Bazar war schön gestaltet und insgesamt war es ein gelungener Nachmittag.

Sebastian Eble

 

Erfahrungsbericht über die bisherigen Treffen des Samstags-Cafès 

Zum Start des Cafès am 21. März war eine überschaubare Zahl von Gästen gekommen, Familien mit kleinen und großen Kindern sowie Einzelpersonen.

In der Folgezeit war der Johannessaal auch schon mal überfüllt, worüber wir Helfer uns sehr gefreut haben, aber auch platzmäßig an die Grenze gekommen sind. 

Mittlerweile ist für viele der Flüchtlinge und Asylbeweber, i.w. aus dem Irak, Syrien, Jordanien, dem Libanon und Senegal, das zweiwöchige Samstagscafè zu einem festen Termin geworden. Die Begrüßungen sind entsprechend herzlich. 

Die Atmosphäre ist gut und völlig entspannt. Das ist auch das Bestreben der vielen Helfer und Helferinnen. Die Tische sind einladend gedeckt mit schönem Blumenschmuck, gespendet vom Blumenhaus Vietzen in Neu-Ulm. 

Bei Kaffee, Tee, kalten Getränken und den zahlreichen Kuchenspenden aus der Pfarreiengemeinschaft und zwischenzeitlich sogar von den Gästen findet ein reger Gedankenaustausch statt, nicht nur zwischen Gästen und Helfern, sondern auch zwischen den Gästen aus den unterschiedlichen Ländern. Die evtl. bestehenden Sprachbarrieren bei den Älteren sind eigentlich kein Problem. Die schulpflichtigen Kinder der Gäste lernen offenkundig sehr schnell in der Schule Deutsch. Die erwachsenen Kinder, die eine befristete/unbefristete Arbeit gefunden haben (leider nicht in ihrem erlernten qualifizierten Beruf), und noch etwas holprig die deutsche Sprache sprechen, fungieren als Übersetzer. Auch die Minis bringen ihre Englisch-, Französisch- und Spanischkenntnisse ein. 

Die Kinder, von sieben Monaten bis etwa 12 Jahren, werden bestens betreut von den Minis der PG. Bei gutem und trockenem Wetter wird der Kindergartenhof genutzt zum Fußballspielen, Klettergerüststeigen und zum Fahrradfahren.

Im Johannessaal stehen Spiele zur Verfügung, es wird gemalt und gebastelt. Alle sind mit Begeisterung dabei. 

Erste Kontakte hat Frau Eble geknüpft für einen Privatunterricht zur Erlernung der deutschen Sprache. 

Die zwei Stunden vergehen wie im Flug. Wir sind alle fast schon wie gute Bekannte, die selbstverständlich mithelfen und anfassen beim Aufräumen. Der Helferkreis freut sich über die positive Resonanz. 

In Mt. 25,35 heißt es „Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen.“ Das ist für uns Motivation und Freude zugleich. 

 

Annegret Pesch                                                                              18. Mai 2015

 

Impressionen von den ersten Samstagscafés bis 13.06.2015

 

                                

              

 

Bericht von Benefizkonzert am 24. April 2015

 

Rund 80 Besucher, von der Jugend bis ins hohe Alter, haben am Freitag, den 24. April um 20 Uhr im Johanneshaus  ein ganz besonderes Konzert erlebt. Unser Kaplan Raphael Steber (Saxophon, Gitarre, Gesang) hat  zusammen mit seinem Bruder Franziskus (Keyboard) eigene Improvisationen aus dem Bereich Pop und Jazz sowie eigene Stücke im Songwriter Stil gespielt. Die beiden Brüder haben ein perfektes Duo gegeben. Sie musizieren seit 15 Jahren zusammen. Die Begeisterung über ihre Musik und die selbstkomponierten Lieder war bei jung und alt unglaublich!

Der Eintritt zu dem Konzert war frei, der Freundeskreis Asylbewerber und Flüchtlinge, der dieses Konzert organisiert hat, hat um Spenden für Projekte für Flüchtlinge in Neu-Ulm gebeten. Von den Spenden ist auch eine zweite Paketaktion mit Kleider- und Sachspenden für Menschen im Irak geplant. Unsere Ministranten aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft haben in eigener Initiative leckere Cocktails kreiert und gemixt. Diese mühsame Arbeit hat sich bestens ausgezahlt. Die Minis haben jede Menge von ihren Cocktails verkauft. Dies hat die Höhe der Spenden enorm erhöht. Wir dürfen Ihnen den stolzen Gewinn von 628,44 € mitteilen. Die Mehrheit der Besucher (und Spender) waren Mitglieder unserer PG. An dieser Stelle ein ganz herzliches Vergelt´s Gott!

Die Fragen und Bitten nach der Fortsetzung der Konzerte „unseres“ Duos kamen aus jeder Altersgruppe. 

Brigitte Weiss

 Fotos: Manfred Goblirsch